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Mittwoch, 30. Juni 2010

Schweizer Rap


Bereits steht das nächste Weekend wieder bald vor der Tür' (Grümpelturnier und WM-Viertelfinale ahoi), da meldet sich Sound P. mit einem neuen Eintrag.
Ich habe mir einige Gedanken über den Schweizer Rap gemacht. Sprich mir ist aufgefallen, dass die Dichte an guten Schweizer Rap-Releases 2010 markant angestiegen ist. Letzte Woche wurde an dieser Stelle von Emm & Young M berichtet. Ebenso hat Euch Sound P. Semantik's grandioses "Engel vo Züri" bzw. das gesamte Album "Molotow" empfohlen. Bereits vor einigen Wochen hat der Solothurner Manillio den Track "Stärne" als Single released (das Album "Jede Tag Superstar" erschien bereits im vergangenen Herbst). Er erhält wie die gute Steff la Cheffe ("Wo bisch?"), welche die iTunes-Charts aufmischt, Airplay auf DRS 3. Griot's "King" (feat. Max Urban) hat Hymnen-Potenzial.
Fünf Tracks, die sehr überzeugen. Ist es reiner Zufall? Oder erlebt der helvetische Sprechgesang (no Subzonic) nach eher flauen Jahren eine Renaissance?

Hier die Youtube-Links zu den erwähnten Tracks bzw. Artisten.
PS: Der erste Comment auf meinem Blog würde mich übrigens keineswegs erzürnen.

Dienstag, 29. Juni 2010

News


M.I.A. wird am 12. Juli mit einem neuen Album aufwarten. Der vorab geleakte Track "Born Free" zettelte mit einem provokanten Video bereits Diskussionen an. Die erste offizielle Single von "MAYA" heisst "XOXO". Keine Bombe wie damals "Paper Planes", aber doch recht ordentlich. Das Album kommt gewohnt abgedreht daher und ist ein Reinhören wert.

Kylie's "Aphrodite" erscheint bereits am zweiten Juli, sprich diesen Freitag. Erneut setzt sie auf elektronisch angehauchten Pop. Doch bereits die Vorab-Maxi "All The Lovers" überzeugt mich nicht wie vergangene Singles wie "In My Arms" oder "Wow". Und so zieht sich dieser Faden durch das ganze Album. Einzig "Get Outta My Way" packt mich einigermassen.

Seit bald zwei Wochen ist das erste Album des Belgiers Stromae erhältlich. "Alors on danse" hat sich bereits vor einem halben Jahr in unseren Gehörgängen festgesetzt, der Longplayer "Cheese" fährt auf dieser Schiene weiter. Französischer Rap/Gesang gepaart mit elektronischen Beats. Ob er hierzulande einen weiteren Top-Hit landet, wage ich zu bezweifeln. Trotzdem ist die Scheibe nicht übel. Zu empfehlen ist beispielsweise der 90's Remix von "Alors on danse".

Die Mannheimer Combo
Laserkraft 3D hat mit "Nein Mann" den neusten Hipster-Hit gelandet. Irgendwelches Geschwafel auf einem Minmal-Tune. Und der Track wird momentan mehr gefeiert als die argentinischen Kader-Spieler von ihrem Diego. Ist mittlerweile auch auf den allgemein bekannten Download-Portalen erhältlich.

Von Outkast-Rapper Big Boi wurde vor Kurzem der Track "Looking For Ya" geleakt. Zu Gast ist sein Partner André 3000 sowie Sleepy Brown. Der Track wird jedoch nicht auf dem bald erscheinenden Album "Sir Lucious Left Foot: The Son Of Chico Dusty" vertreten sein, dieses kommt ohne André aus. Heiss!

Freitag, 25. Juni 2010

In Memoriam




Breits ein Jahr ist es her. Am 25. Juni 2009 hat uns Michael Jackson verlassen. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht geklärt. Das Theater um finanzielles sowie musikalisches Erbe dauert an. Und die Familie liegt im Zwist.
In diesem kurzen Jahr wurden von verschiedenen Seiten sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, ein letztes Mal Geld durch den King Of Pop zu verdienen. Seine Platten stürmten die Hitparaden. MJ-Merchandising erlebte Hochkonjunktur. "This Is It" wurde zum Kassenschlager. Dieser Film ist definitiv zu empfehlen. Er beweist, dass Michael Jackson tatsächlich drauf und dran war, mit seiner Konzertreihe in der O2-Arena in London Geschichte zu schreiben. Auch wenn der gesamte Film quasi nur Aufnahmen der Proben zeigt, mag er zu berühren und bewegen. Der King Of Pop hat seit seinem Tod über eine Milliarde Dollar verdient.
Ich werde diesen Morgen so schnell nicht vergessen. Die Nachricht erreichte mich während des Aufwachens. Und sie hat mich geschockt. Die nächsten Tage und Wochen dominierte sein Tod den Medienalltag.
Was auf der einen Seite eigentlich tragisch ist, darf jedoch auch positiv gewertet werden: Durch seinen Tod haben wir die Person Michael Jackson erst wieder schätzen gelernt. Für sein musikalisches Schaffenswerk, das in meinen Augen unerreicht ist. Und es wohl auch bleiben wird.

Zum Andenken an den ersten Todestag hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingssongs von Michael Jackson:













R.I.P. MICHAEL JACKSON

Donnerstag, 24. Juni 2010

News


Die
Chemical Brothers haben mit "Further" einen neuen Longplayer an den Start gebracht. Das Besondere daran ist, dass sie für jeden der acht Tracks ein Video produziert haben. Dafür haben sie mit zwei Videokünstlern zusammengearbeitet. Lohnt sich, das Ganze mal zu testen.

Ebenfalls neu draussen ist Herbie Hancock's "The Imagine Project". Eine Jazz-Platte mit verschiedenen Einflüssen und vielen Gästen. Dazu haben sich bekannte Acts wie India.Aria, Pink, John Legend, Jeff Beck, Juanes, K'naan, James Morrison oder Chaka Khan gesellt. Empfehlenswert.

Bereits vor einem Monat veröffentlicht, trotzdem noch erwähnenswert, ist das Mixtape for free vom Mann
A-Trak. "Dirty South Dance II" kann hier geladen werden. Trotzdem warte ich noch sehnlichst auf "Barbra Streisand"!

Geduld müssen wir für
Rick Ross aufbringen. Rawse (bzw. nun Rozay) hat sein "Teflon Don" nach hinten verschoben. Mittlerweile wird als Termin der 20. Juli genannt. Kanye West, Drake und Styles P. heissen unter anderem die Gäste auf dem Album. Die erste Single heisst "Super High", ist seit Mai draussen und da erhält der Boss Unterstützung durch Ne-Yo.

Morgen Freitag erscheint das mittlerweile neunte Studio-Album der Roots. Auf "How I Got Over" sind u.a. Dice Raw, Peedi Peedi, John Legend oder Phonte als Gäste vertreten.
Am 31. Juli spielen sie übrigens am Blue Balls-Festival in Luzern.

Der serbische House-Produzent und -DJ Gramophonedzie hat nach seinem Hit "Why Don't You" einen Song namens "Brazilian" veröffentlicht. Meine Empfehlung der Woche. Besonders für die anstehenden Tage ein erfrischender Sommer-Soundtrack.

Emm & Young M - Mer verdiened meh






Der Luzerner Emm ("Ei Stadt i de Schwiiz") sowie der Aargauer Young M (Souls Of AG) haben sich zusammengetan und die EP "Mer verdiened meh" veröffentlicht.
Inspiriert durch Eminem warten sie nicht nur mit zwei, sondern gar mit vier Covers auf und setzen damit neue Massstäbe im Game. Die sechs Tracks haben es in sich. Auf "(Alex) Frei sii" wird der Autotuner benutzt, nicht nur aus diesem Grund mein Favorit. "Sie chan ned tanze" ist ein lupenreiner Club-Track. Ansonsten wird vorallem die eigene musikalische, modetechnische oder finanzielle Überlegenheit gefeiert. Frisch, amüsant, technisch stark. Auch die musikalische Untermalung weiss zu überzeugen. Unbedingt auschecken! Weitere Infos unter
http://www.emmundyoungm.ch/!



Emm & Young M - Mer verdiened meh

Tracklist:

1. Hallo

2. Normal
3. (Alex) Frei sii

4. Sie chan ned tanze

5. Champion
6. Läbed de Traum



Dienstag, 22. Juni 2010

Weiterkämpfen!

Meine Frage von letzter Woche scheint nun beantwortet. Die Schweiz tut sich enorm schwer, wenn sie das Spiel in die eigene Hände nehmen muss. Wenn sie vermehrt offensiv agieren sollte. Auch mir ist klar, dass die rote Karte bitter war und der Schiri nicht stets auf der Höhe. Trotzdem muss man nach einem Tag von allgegenwärtig geduldetem Rassismus auch die Schweizer Leistung kritisieren. Trotz allem darf von dieser Mannschaft mehr kommen. Chile war ganz einfach das bessere Team, Schiedsrichter hin oder her (beim Tor stand Gonzalez übrigens nicht im Abseits).
Über System und Aufstellung möchte ich mich nicht auslassen, da vertraue ich dem Ottmar voll und ganz. Ansonsten haben wir nebenbei noch ca. 7 Mio. andere Nationaltrainer, die es bestimmt besser wissen.
Aber mit dieser Leistung von gestern stellt sich bei mir die Frage, ob diese Mannschaft denn fähig ist, gegen Honduras die nötigen zwei Tore (Unterschied) zu erzielen. Da ich jedoch kein Pessimist bin, glaube ich an unsere Jungs und wünsche mir das Achtelfinale gegen Portugal - die Brasilianer bewahren wir uns bis zum Schluss auf!

Fabulös




Mit Fabienne Louves habe ich immerhin einmal die Schulbank gedrückt (hard, ich weiss) und deshalb bin ich tatsächlich jeweils ein wenig interessiert daran, was bei ihr musikalisch gerade geht. Nun hat sie mit "Samschtig" erstmals einen Clubtrack veröffentlicht, der uns erzählt, wie sie mit ihren Flygirls Vodka vernichtet und zu 200 BPM's im Club ihre Hüften schwingen lässt. Aber ganz ehrlich: Ich mag den Song tatsächlich. Fragt mich nicht wieso. Aber für einen Schweizer Party-Song geht der echt mächtig ab (no homo). Und auch wenn ich mir bewusst bin, mit diesem Geständnis an Streetcredibility zu verlieren, ich stehe dazu.

Der gute Yves LaRock hat übrigens bereits einen Remix davon gemacht, der auf der "Samschtig"-EP vertreten ist (seit zwei Wochen erhältlich). Wetten, dass der Song uns noch eine Weile begleiten wird!?


Montag, 21. Juni 2010

Eminem - Recovery





Gerade einmal ein gutes Jahr ist es her, als Marshall Matters seine letzte Scheibe "Relapse" veröffentlicht hat. Über drei Millionen Exemplare wurden verkauft und die Singles "We Made You" und "Crack A Bottle" waren grosse Erfolge.
Nun meldet sich der begnadete MC aus Detroit wieder zurück. "Recovery" heisst das gute Stück. Lyrisch wird Eminem dabei von Persönlichkeiten wie Lil' Wayne, P!nk oder Rihanna untertützt. Für die Instrumentalisierung kümmerten sich Grössen wie DJ Khalil, Just Blaze, Denaun Porter, Dr. Dre oder Havoc.
Vor einigen Wochen bereits erschien die Vorab-Single "Not Afraid". Diese strümte sofort sämtliche Hitlisten und trieb die Erwartungen auf das Album in die Höhe. Und nun ist sie also erhältlich, die Scheibe mit den zwei Covers. Und sie erfüllt die Erwartungen doch über weite Strecken. Über Em's Rap-Skills müssen kaum Worte verloren werden, überflüssig. In der heutigen Zeit ist es relativ schwierig, wirklich gute Rap-Alben zu finden. Doch hier haben wir wieder einmal eines vorliegen.
Bereits der druckvolle Opener "Cold Wind Blows" weiss zu überzeugen. Just Blaze sass dafür an den Reglern. Das wunderbare "Going Trough Changes" ist mit einem Sample von Black Sabbath gespickt, stark. Auf dem soliden "Space Bound" werden R.E.M. gesampled. Und als wäre dies nicht schon genug, greift Justin Blaze erneut in die Eurodance-Sample-Kiste. Auf "No Love" gastiert Lil' Wayne und der verziert dieses Brett. Einer der ganz grossen Momente dieser Scheibe. Auf "25 To Life" geht es auch mal eine Spur technoider zur Sache (an der Anzahl BPM's ändert sich jedoch nichts). "So Bad" ist der obligate Dre-Joint, den ich mal so gelten lassen. Kommt jedoch sehr zurückhaltend daher. Dazwischen gibt es weitere Songs mit Hit-Potenzial. "You're Never Over", "Almost Famous" und wie sie alle heissen. Nicht zu vergessen "Won't Back Down" mit Pink (wobei diese hier nicht so richtig reinpasst) oder "Love The Way You Lie" mit Rihanna. Vergebens sucht man Gast-Auftritte von Acts wie 50 Cent, D12, Lloyd Banks, Cashis oder Royce da 5'9'', wie sie vor einiger Zeit angekündigt wurden. Trotzdem; ich vermisse sie nicht.
Alles in allem eine wirklich starke Rap-Scheibe, was in der heutigen Zeit schon Freude pur bedeutet. Die Vorab-Single hat den Weg gewiesen. So reihen sich auf "Recovery" quasi Hits an Hits. Viel Radiotauglichkeit, ohne auf den Techno-Rap-Zug aufzuspringen.
In meinen Augen somit dem guten Drake doch noch eine Nasenspitze voraus und bis Kanye sein "Good Ass Job" veröffentlicht, wird "Recovery" wohl das beste Rap-Album des Jahres 2010 bleiben.

Freitag, 18. Juni 2010

Uffie - Sex Dreams and Denim Jeans


Uffie ist 22 Jahre alt, stammt aus Florida und hat mit diversen Gastauftritten (u.a. Mr. Oizo, Justice, Steve Aoki etc.) bereits vor Jahren auf sich aufmerksam gemacht. Sie ist zu Hause bei Ed Banger Records und war auch auf deren Label-Compilations vertreten. Nun hat sie mit "Sex Dreams and Denim Jeans" ihr erstes Album veröffentlicht, das sich hören lässt.
Vom Album kennt man bereits einige Songs. "Pop The Glock" war bereits auf dem ersten Ed Banger Records-Sampler vertreten, ist mittlerweile immerhin vier Jahre her. Auch enthalten auf "Sex Dreams and Denim Jeans" ist der Mirwais Pop-Remix von diesem Track. Ebenfalls bekannt ist "Add SUV" mit Pharrell Williams, von dem Armand van Helden vor einigen Wochen einen äussert empfehlenswerten Remix veröffentlichte. Auf dem Album ist jedoch der Remix von Carte Blanche mit drauf, ebenfalls sehr funky. Zu den weiteren Highlights des Albums gehören das mit Bläsern versehene "Neuneu", das 80's angehauchte "Hong Kong Garden" oder das pianolastige "Difficult". Dazwischen tauchen Songs auf, die sich auf solidem Niveau bewegen.

Eine erfrischende, starke Electro-Pop-Scheibe. Mit Betonung auf Pop. Also nicht erschrecken. Das Ganze geht tatsächlich mehr in Richtung Ke$ha, von der sie sich übrigens kopiert fühlt, als erwartet und einem vielleicht lieb ist.

New Sound

Erneut habe ich für euch einige echte Prachtsdinger.

Der Zürcher Semantik hat vor Kurzem seine neue Solo-Platte "Molotow" veröffentlicht. TZA, Sad, Ryo und Ripa haben die Scheibe produziert, auf Gäste verzichtet das Broken Mental-Mitglied völlig. Besonders zu empfehlen ist die Video-Single "Engel vo Züri". Schweizer Rap vom Feinsten. Mittlerweile wurden Städeremixes aufgenommen, bei dem verschiedene Schweizer Rapper ihre Stadt repräsentieren. Dabei sind Capo Cris, Manillio, Big Zis, Fetch (Brandhärd), Baze, Bandit sowie Gimma.
Hier sind diese zu hören.

Anfang Woche ist das erste Album von Drake erschienen. Der Sänger/Rapper aus Toronto hat mit "Thank Me Later" auf sich warten lassen. Der Hype und die Erwartungen nach Singles wie "Best I Ever Had", "Forever" (feat. Lil' Wayne, Eminem & Kanye West) oder "Over" waren riesig. Das Resultat fällt jedoch eher nüchtern aus. Auf den Punkt trifft es der Mann
Emmster mit seiner Rezension.

Erfolgsproduzent Mark Ronson kommt mit einer neuen Single an den Start. "Bang Bang" wirkt für seine Verhältnisse relativ elektronisch und featured Q-Tip. Das Album "Record Collection" soll im Herbst erscheinen.


Ebenfalls neu draussen ist der Aeroplane-Remix von Breakbot's "Baby I'm Yours" (feat. Irfane). Mag mich jedoch nicht zu überzeugen und höre weiterhin das Original das neusten Aushängeschilds von Ed Banger.


Die Schwedin Robyn hat mit "Body Talk Pt. I" eine erfrischende elektronische Pop-Scheibe veröffentlicht. Darauf enthalten sind 8 Tracks (u.a. eine Collabo mit Röyksopp).

Gespannt sein darf man auf Eminem's "Recovery" (erscheint am kommenden Montag) sowie Uffie's "Sex Dreams & Denim Jeans" (erscheint heute Freitag). Über beide Scheiben wird an dieser Stelle noch berichtet.

Donnerstag, 17. Juni 2010

World Cup 2010




Hier wird in Zukunft auch das ein oder andere Mal über Fussball geschrieben. Und einen besseren Grund als das gestrige Spiel gibt's schlicht und einfach nicht.
Eine grandiose, taktische Leistung von
Gottmar Hitzfeld und seinen Jüngern. Defensiv unheimlich stark. Den Europameister an den Rand der Verzweiflung gebracht. Objektiv gesehen kein schönes Spiel, eher langweilig. Aus Schweizer Sicht das Spiel des Lebens.
2 Fragen wären meinerseits nun zu klären:

1. Wieso zum Teufel bringt der Taktikfuchs zum Schluss
Hakan? Der Typ ist ein Joker, um Spiele zu entscheiden, nicht um Vorsprünge zu verwalten. Trotzdem, das Ganze hat funktioniert.

2. Kann die Schweiz auch in den Spielen gegen Chile und Honduras überzeugen, in denen sie wohl oder übel
das Spiel gestalten muss? Der Formanstieg eines Tranquillo Barnetta's stimmt mich bedingt zuversichtlicher. Wir werden sehen.

Noch zu was völlig anderem; Am Montag wird
Eminem's neuste Scheibe "Recovery" veröffentlicht. Und diese wird hier natürlich unter die Lupe genommen. Da geht was!

Mittwoch, 16. Juni 2010

WM-Songs


Die Endrunde in Südafrika läuft bereits seit einigen Tagen. Die Schweiz greift heute ins Geschehen ein. Musikalisch werden wir auch diesmal wieder mit einer grossen Anzahl Songs berieselt. Hier eine kleine Auswahl.

Shakira - Waka Waka (This Time For Africa)
Die offizielle WM-Hymne. Eingängig und hat die Charts bereits aufgemischt.


K'naan - Wavin' Flag

Der Coke-Song. Mein persönliches Favorit. Ebenfalls in den Hitlisten bereits ganz vorne anzutreffen. African flavour mit Ohrwurm-Melodie.


Velile & Safri Duo - Helele
Die Musical-Sängerin Velile zusammen mit dem Percussion-Act Safri Duo. Hat ebenfalls Erfolg. Ist ausserdem der WM-Song vom Schweizer Fernsehen.


Peilomat vs. Elton - Weltmeister
Ein deutscher Song. Zu Gast ist der ehemalige Raab-Praktikant Elton. Läuft mittlerweile auf einigen TV-Stationen. Der ganz grosse Hit wird es wohl kaum.


Bushido feat. KayOne - Fackeln im Wind

Eine Rap-Version für die deutsche Mannschaft darf natürlich auch nicht fehlen. Laut Ballack-Ersatz Sami Khedira die Hymne für die Spieler in der Kabine.


Akon - Oh Africa
Auch Mr. Lonely konnte es sich nicht nehmen lassen, einen Africa-Song auf die WM hin zu releasen. Wer will es ihm verübeln, der Typ hat schliesslich seine Ursprünge im Senegal. Darf sich hören lassen.


Oliver Pocher - Wir gehen nur zurück, um Anlauf zu nehmen
Nach "Schwarz und Weiss" meldet sich der Hannover-Fan auch an dieser Endrunde mit einem WM-Song. Allerdings mehr schlecht als recht.


Uwu Lena - Schland oh Schland
Hier handelt es sich um ein Cover von Lena Meyer-Landrut's Eurovision-Siegersong "Satellite". Witzig umgesetzt.


Papa Africa - World Cup 2010
Eine interessante reggae-lastige Nummer von drei Typen aus Bremen (ein Afrikaner, ein Pole sowie ein Deutscher).


United Projex - The Summer Of Your Heart
Lüpfige Pop-Nummer. In meinen Ohren jedoch ziemlich nervig.


Ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die einen Songs werden wir wohl in 3 Wochen auswändig rülpsen können, die anderen werden wir (vermutlich glücklicherweise) kaum wahrnehmen. Zu meinen Favoriten gehören auf jeden Fall "Wavin' Flag" und "Helele".
Ich hoffe, dass ich keinen (relevanten) WM-Song vergessen habe.

Bis die Tage...


New Sound


Pünktlich auf den Sommer erscheinen grosse Tracks, welche ich euch ans Herz legen möchte.

Einen echten Sommerhit könnte das Duo Carte Blanche veröffentlicht haben. "Do! Do! Do!" ist auf der "Black Billionaires"-EP enthalten und featured die grossartige Kid Sister. Das Duo besteht übrigens aus dem Engländer Riton sowie dem Franzosen DJ Mehdi (Ed Banger).

Der Holländer Afrojack hat mit dem Partysquad den Tune "A Msterdamn!" released. Wie gewohnt spacy, geht ab! Dagegen sagt mir "Louder Than Words" mit Niles Mason und dem Guetta Dave wenig bis gar nichts.

Sehr schön pumpt der Collabo-Track von Diplo und Tiesto. "C'mon" hat durchaus das Potenzial, den Sommer hinweg die Clubs zu rocken. Überraschung gelungen.

Noch unveröffentlicht, trotzdem erwähnenswert, ist einerseits die kommende Single von Duck Sauce (Armand van Helden & A-Trak). "Barbra Streisand" ist ähnlich catchy wie vor einem Jahr "aNYway" und lässt die Gehörgänge nicht mehr los. Die Platte soll diesen Sommer erscheinen.

Ebenfalls noch nicht released ist Kanye's "Power", auf dem Dwele zu Gast ist. Das Album "Good Ass Job" kommt wohl im Herbst und soll wieder straighter nach HipHop klingen.

Für den Anfang sollte dies reichen.